Das bin ich

Seven und ich - über mich

Besucherhund Seven wäre gerne ein kleiner Schoßhund

Das bin ich: Ein gewissenhafter Tierhalter möchte natürlich gerne wissen wem er sein Tier überlässt. Haustiere sind Familienmitglieder und niemand möchte sein Kind in den Händen von jemanden wissen, der nicht sorgsam und liebevoll mit diesem umgeht.

Mein Leben mit den Tieren

Ich bin von klein auf mit Tieren aufgewachsen. So habe ich mit 10 Jahren schon Verantwortung für Stachelmäuse übernommen. Ich habe also mit den kleinsten Säugetieren begonnen und mit der Zeit auch immer mehr Kontakt zu Größeren. Unter anderem habe ich das Leben eines Ridgeback Mischlings vom Welpenalter auf begleitet. Dingo war sein Name und Dingo hat mein Leben dauerhaft geprägt, genauso hat dies aber auch seine Katzenfreundin Susi.
Ich beschäftigte mich auch viel mit den einheimischen Wildtieren (Mäusen, Spinnen, Amphibien, Reptilien, Vögel). Dabei lernte ich, wie wichtig es ist die Tiere genau zu beobachten, um auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Meine Verbindung zu den Tieren war bald so stark, dass die Grenze zum Menschen verschwamm. Ich verstand, dass Tiere genauso leidensfähige Lebewesen mit individuellen Bedürfnissen sind wie wir. In meiner Freizeit setzte ich mich schon bald stark für die Rechte der Tiere ein, in dem ich Infotische betreute oder Demos organisierte. Ich wollte und will denjenigen eine Stimme geben, die selbst keine haben. Tiere haben die kleinste Lobby obwohl alleine in Deutschland jährlich Millionen Tiere geschlachtet werden. Davor werden sie auf kleinsten Raum und alles andere als artgerecht groß gezogen. Da ich diese Seite aber nun nicht mit Tierleid überfluten will erzähle ich nun weiter meine Geschichte.

Der berufliche Werdegang

Tiersitter_Stuttgart_Fellnasenfreund_Barney - über mich

Da wollte mir der freche Barney doch echt die Karotte klauen

Mit abgeschlossenem Abitur und dem anschließenden Freiwilligen Sozialen Jahr beim Deutschen Roten Kreuz, begann ich auf dem Lebenshof Hof Butenland in Butjadingen zu arbeiten. Nach einem Jahr ehrenamtlicher Arbeit starte ich dort mit der Ausbildung zum Tierpfleger im Fachbereich Tierheim und Tierpension. Ziel war es mir noch mehr Fachwissen anzueignen, welches mir bei der Arbeit nützen sollte. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete ich noch einige Monate auf dem Hof, ehe es Zeit war ein neues Kapitel zu öffnen. Die Zeit auf Butenland war eine sehr schöne, wenn auch manchmal anstrengende Zeit. Auf einem Hof zu leben bedeutet gewisse Verpflichtungen einzugehen und ich fühlte mich mit verantwortlich für das Wohl der Tiere. Das Leben war eine 7 Tages Woche. Es gab keine feste Trennlinie zwischen Arbeit und Freizeit aber das fand ich ganz gut so. Ich war ja schließlich freiwillig dort und jeder Arbeitstag war ein Tag für die Tiere. Auf diese Weise konnte ich den Tieren, es handelte sich dort fast ausschließlich um gerettete Tiere aus der Massentierhaltung, etwas zurückgeben. Ich konnte in der Zeit weiterhin sehr viel über den Umgang mit Tieren lernen und viele meiner Tierfotos, die hier zu sehen sind, sind auf dem Hof entstanden.

Die Entstehung der Idee

2013 zog es mich wieder nach Süd-Deutschland. Dort arbeitete ich von nun an als Koch im Coox and Candy. Auch hier sah ich auch einen zentralen Sinn in der Arbeit, nämlich den Menschen eine leckere Alternative zu Tierprodukten zu bieten.
Doch ich vermisste die Arbeit mit den Tieren an der frischen Luft sehr. Da ich schon des öfteren mit den Hunden meiner Mitbewohner Spazieren ging, wurde mir klar, dass es noch mehr berufstätige Menschen geben muss, die froh wären, wenn sich jemand pflichtbewusst um ihren Hund kümmert, wenn sie nicht die Zeit dazu haben. Die Idee war geboren! Da ich aber noch weitere Fähigkeiten besitze und ausgebildeter Tierpfleger bin, habe ich den Anspruch etwas mehr zu sein als nur ein Dogwalker. Auch in der Heimtierhaltung läuft einiges schief und vieles ist den Menschen aber gar nicht bewusst. Sie meinen es nicht böse, wenn sie ein Kaninchen in einem Käfig halten oder es mit Getreide füttern. Es ist einfach fehlendes oder falsches Wissen, was dazu führt, dass Lebewesen falsch gehalten werden. Hier möchte ich neben der Entlastung der Menschen auch etwas Licht ins Dunkeln bringen und so die Situation für die Tiere spürbar verbessern.

Tiersitter_Stuttgart_Fellnasenfreund - über mich

Leben und leben lassen

Fotografie

So mancher hat wahrscheinlich auch schon mein Portfolio angeschaut. Neben der Tierbetreuung liebe ich es nämlich zu fotografieren. Es gibt für mich kaum schönere Motive als Tiere. In ihren Augen spiegeln sich andere Welten, als die für uns ersichtliche. So kann ich mit der Fotografie meine Kreativität ausleben und gleichzeitig meine Kunden mit schönen Erinnerungsstücken beglücken. Als Druck biete ich momentan aber nur Leinwand-Druck an, da dies die einzige Druckmethode ist, bei der keine Gelatine zum Einsatz kommt.

Ein Vollzeit-Job

Zu Beginn meiner Tätigkeit als Fellnasenfreund hatte ich noch einen Zweitjob nebenher. Seit Oktober 2015 betreibe ich das Projekt aber hauptberuflich und freue mich über viele neue Fellnasen.